Knut

Knut ist schon einige Zeit in unserer Obhut und litt immer wieder unter Nasenbluten. Die erste Diagnoseeinheit ergab lediglich einige resistente Keime und vage Vermutungen. Im April diesen Jahres begaben wir uns nun nach Absprache mit unseren Ärzten nach Duisburg in die Tierklinik, um ein CT seines Kopfes durchführen zu lassen. Nun wurde man fündig, denn seine Erkrankung war nun bereits fortgeschritten. Man fand einen Tumor in seiner Nasenhöhle. Dieser Befund war für uns ein Schlag. Doch eine Chemotherapie versprach laut Spezialisten eine über 90prozentige Heilungschance. Gesagt- getan. nach der 2. Sitzung ging es Knut leider Tag für Tag immer schlechter. er erbrach, hatte Durchfall. Nun hieß es täglich morgens und abends Infusionen, Medikamente, Hoffen. Es ging ihm immer schlechter, Seine Bauchspeicheldrüsenwerte gingen durch. Er bekam schreckliche Schmerzen, trotz zweier starker Schmerzmittel kam er tagelang nicht zur Ruhe. Pfingstsonntag Notdienst. Röntgen. Blutwerte erneut checken. Hungerkur für 48 Stunden. Medikamnte, die alles abdecken, was er braucht. Bangen. 10 Tage später die erste Entwarnung: Knut weint nicht mehr. Das erste Babygläschen wird über den Tag gefüttert. Es bleibt drin und ganz ohne Schmerzen. Gestern der 1. kleine Gassigang und seine erste himmlisch tolle Verdauung. Man freut sich ja über sowas unendlich....Man Knut, wir dachten, wir verlieren dich. Chemo ist nun gestrichen. Tumorentwicklung beobachten wir weiter. Knut war ein extrem lieber Patient...was ein toller kleiner Kerl. Nun haben seine Diagnose- und Behandlungskosten ein kleines Loch von gut 1500 Euro in unsere Kasse geschlagen. Vielleicht mag uns der eine oder andere ein wenig unter die Arme greifen?